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SOFTBALL - vs Cardinals/Truck Stars

Nadine 03.06.2018

28

Es war einmal der 10. September 2016. Es war in Reussbühl. Das erste Finalspiel gegen die Luzern Eagles. Wir verloren 8: 9. (Um dann in der Folge die nächsten zwei Partien für uns zu entscheiden und den langersehnten Schweizermeistertitel zu gewinnen).

Seither haben die Softballerinnen der Flyers kein Ligaspiel mehr verloren. Das macht sage und schreibe 28 Spiele in Folge, die wir als Sieger den Platz verliessen. 28 heisse, kalte, sonnige, regnerische, eindeutig überlegene oder hart umkämpfte spannende Schlachten. 28 Spiele mit langjährigen, neuen, erfahrenen und unerfahrenen Flyers. 28 Spiele mit und ohne flatternde Nerven, mit glänzenden Hits, und peinlichen E’s, mit Bällen im Bach, auf dem Tramgleis, in Nachbars Garten oder auf parkierten Autos, in und neben dem Handschuh, auf und neben dem Schienbein, mit Krabbeleinlagen oder sehenswerten Bauchlandungen.

Mit 28 Siegen in Folge haben wir eine bessere Serie hingelegt, als der längste bestehende winning-streak in der MLB (26 Siege in Folge, New York Giants, aus dem Jahr 1916). Dafür sind wir aber noch ein Stück weit entfernt von der längsten Siegesserie in der NCAA, die von den Softballerinnen der Arizona Wildcats, von 1996-1997, mit 47 Serienerfolgen gehalten wird.

Die beiden Siege gegen die Spielgemeinschaft Bern Cardinals/ Dulliken Truck Stars waren jedoch keine Selbstverständlichkeit. Das zukunftsträchtig aufgestellt Feld hatte richtig viel zu tun und musste einige Runs einstecken. Schön zu sehen war, dass eigentlich immer alle wussten, was in der jeweiligen Spielsituation verlangt war und wohin der Ball hätte sollen. Nur war das dem Ball glaub nicht immer klar und so flog er öfters mal verwirrt und verirrt durch und übers Feld. Wir werden mal ein ernstes Wörtchen mit dem gelben Ding reden müssen! In der Defensive schwankend, doch dank Nervenstärke und einer guten Stimmung im Team, konnten wir in der Offensive überzeugen und insgesamt 39 Runs scoren. Ein Homerun im wahrsten Sinne des Wortes von Lena (welcome back from Australia!), tolle Hits von Rookie Anja, sowie von Adeline, Meli, Louisa und Pati (die evtl in ihren Catcher- Material- Bedarf demnächst Oropax aufnimmt…).

Speziellen Dank diesmal an Scorer Sandra, deren Nerven aufs härteste geprüft wurden. Und zwar solange, bis kein Platz mehr auf dem Scoringsheet war….

Ebenso einen Dank an die Zuschauer, die es bis zum bitteren Ende durchgehalten haben. Beide Games zusammen dauerten insgesamt 5 Stunden und 10 Minuten! (Ein erschrecktes „achduliebergott“ ist hier glaub durchaus angebracht.) 

Nächsten Samstag gehts dann auf Forschungsreise in die natürlichen Lebensräume der im vorigen Bericht vorgestellten „Barracudapanthers“. Man darf gespannt sein.

Game 1: 17 - 10

Game 2: 22 - 15

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